Kann ein ESN die Beziehung zwischen Saisonarbeitern und dem Management verbessern?

15 März 2019 - 5 Minuten Lesezeit

Stellen Sie sich ein Restaurant am Strand vor. Das perfekte Setting für eine Liebesgeschichte. Es ist Sommer und das Restaurant jeden Abend voll ausgebucht. Viele Studenten und andere Saisonarbeiter werden temporär im Restaurant angestellt.

Für sie ist es die perfekte Gelegenheit in den Ferien zu arbeiten und sich ein bisschen Geld dazu zu verdienen. Es scheint auch für das Management des Restaurants die perfekte Situation zu sein. In der Hauptsaison klopfen neue Mitarbeiter an die Tür und bitten um Jobs. Sobald der Sommer vorbei ist, wenden sich diese Saisonarbeiter wieder ihren Studien oder anderen Verpflichtungen zu. Die Beziehung zwischen Saisonarbeitern und dem Management endet nach einem kurzen Sommerflirt ganz friedlich.

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Aber wie es mit den meisten Liebesgeschichten so ist, weicht die Realität von dem Beschriebenen ab. Manchmal kann die Beziehung zwischen dem Management und den Saisonarbeitern schwierig sein und aus ein paar Gründen wird diese belastet. Da diese Mitarbeiter oft sehr jung sind, nur für eine kurze Zeit eingestellt werden und nicht immer vollkommen investiert oder interessiert am Unternehmen sind, kann dies für das Management frustrierend sein.

Nun bedenken Sie folgendes: 2016 wurden fast 80 Millionen Arbeiter (58,7 Prozent aller Lohn und Gehaltsarbeitenden) als Saisonarbeiter angestellt. Das ist eine enorm hohe Zahl. Wenn dies betrachtet, erübrigt sich die Aussage, dass Unternehmen an der Verbesserung der Beziehung zwischen dem Management und den Saisonarbeitern arbeiten müssen wenn ein erfolgreiches Geschäft und das Vertrauen und die Treue dieser Arbeiter erlangen wollen (so dass sie für eine weitere Saison zurückkommen). Sehen wir uns ein bisschen genauer an, wie ein Enterprise Social Network die Beziehung zwischen Saisonarbeitern und dem Management verbessern könnte.

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Ein ESN kann das Onboarding für Saisonarbeiter erleichtern

Wenn Saisonarbeiter angestellt werden, müssen sie so schnell wie möglich eingearbeitet sein, um aus ihrer relativ kurzen Anstellung bei dem Unternehmen das meiste zu machen. Deshalb ist es ausschlaggebend, dass der Onboarding-Prozess einfach, effizient und schnell ist. Hier sind die wahren Fakten: Oft beginnt ein Saisonarbeiter die Arbeit relativ rasch nach der Einstellung, manchmal sogar am selben Tag. Mit so wenig Vorbereitungszeit, wie kann Ihr Unternehmen ihnen ein verständliches Onboarding bieten, das nicht nur einfach zu verstehen und motivierend ist, sondern dem Saisonarbeiter auch die Selbstsicherheit gibt in einer neuen Umgebung mit den Kunden zu arbeiten?

Zusätzlich müssen für die neu angestellten Stundenarbeiter Dokumente mit den wichtigsten Informationen, wie Menüs, Information zu den Zutaten und Produkten, Allergien und Weinkarten bereitgestellt werden. Sie müssen auch über (neue) Angebote Bescheid wissen. Ein anderer wichtiger Aspekt bei der Arbeit mit Saisonarbeitern sind Dienstpläne und die Lohnabrechnung. Stundenarbeiter arbeiten oft Teilzeit, das bedeutet es gibt viel Rotation. Jeder einzelne Mitarbeiter muss wissen, wann er arbeitet, um Chaos zu vermeiden. Deshalb müssen die Dienstpläne klar und für alle zugänglich sein. Stellen Sie sich einen Manager vor, der 30 Stundenarbeiter betreut und keiner von ihnen weiß, wann er zum Arbeiten eingeteilt ist. Das kann chaotisch werden. Dasselbe gilt für die Lohnabrechnung. Wenn Stundenarbeiter einfach ihre Lohnzettel abrufen können, dann vermeiden Sie viele wiederholte Nachfragen über ihr Gehalt. Aber über das hinaus werden sie sich auch zufriedener fühlen, wenn sie wissen wo ihre Lohnzettel sind und sie nicht herumsuchen oder mehrere Personen in unterschiedlichen Abteilungen fragen müssen.

Leider kommen solche Situationen viel zu oft vor. Vielleicht erhalten Stundenarbeiter kein verständliches, effektives Onboarding zu Beginn ihrer Einstellung. Wenn das passiert, könnte es für sie schwer sein zu wissen, welche Kommunikationstools und Kanäle sie verwenden sollten, um die nötigen Information zu erhalten ihren Job besser zu machen. Wenn sie zum Beispiel die Privatnachrichten von ihren Vorgesetzten oder Kollegen nicht sehen, dann könnten sie ein wichtiges Update, wie ein technisches Problem mit den Kassen an ihrem Standort, versäumen. Oder wenn Ihr Unternehmen ein Restaurant ist, könnte dies ein ernstes Problem sein, wenn ihre Frontline-Mitarbeiter im Restaurant nicht wissen, dass bestimmte Gerichte von der Karte genommen worden sind oder neue Menüpunkte dazugekommen sind. Können Sie sich vorstellen wie frustrierend das für einen Gast werden kann?

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Ein ESN kann eine digitale Verbindung zwischen den Mitarbeitern und dem Management herstellen

In bestimmten Unternehmen, wie in Einzelhandelsfilialen, Hotels, Restaurants und Vergnügungsparks, arbeiten die Manager oft lange, ermüdende Schichten. Ihre Aufgaben und Verantwortlichkeiten können das gesamte Spektrum durchlaufen von der Abwicklung von Reservierungen, Aufstockung, Einkauf von Lebensmitteln und Lieferungen, Design von neuen Menüs bis zu Marketing Aktivitäten. Wenn man die Vielfalt an Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Teams bedenkt, die die Manager verwalten müssen, kann es noch schwieriger sein genug Zeit und Aufmerksamkeit zu finden neue Mitarbeiter anzulocken, einzustellen und zu behalten.

Dadurch haben Manager oft ganz einfach nicht genug Zeit, um andere Aufgaben, wie die Erstellung und Aktualisierung von Dienstplänen für die Mitarbeiter, Lohnabrechnungen und andere arbeitsplatzbezogene Leistungen zu erledigen, oder gar Information zu all diesen Themen an die Mitarbeiter zu verteilen. Deshalb ist die interne Kommunikation oft verstreut: Manager verwenden E-Mail, WhatsApp und Messenger Apps wie Facebook Messenger, oder gar Aushängebretter in dem schwachen Versuch alle Mitarbeiter zu informieren. Zerstreute Kommunikation macht es schwierig für die Mitarbeiter am neuesten Stand zu blieben. Es ist keine angenehme Weise der Kommunikation und wird schlussendlich dazu führen, dass Mitarbeiter die Nachrichten ignorieren. Hinzu kommt, dass soziale Medien und Messenger Apps nicht die geeigneten Tools sind, wenn es zum Datenschutz kommt.

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Jozy

Geschrieben von Jozy