Wie die Technologiepräferenzen der Millennials und Generation Z das Mitarbeitererlebnis beeinflussen

6 März 2019 - 7 Minuten Lesezeit

Mit dem Eintritt der Generation Z (zwischen Mitte der 1990er und frühen 2000er geboren) in die Arbeitswelt, wird der zukünftige Arbeitsplatz von Digital Natives geformt.

Wenn Sie Frontline-Personal beschäftigen, dann haben Sie Glück, denn die Generation Z weiß, wie man richtig anpackt. Millennials werden als idealistisch und unkonventionell in ihrer Arbeitsweise charakterisiert, die Generation Z dagegen, ist pragmatisch und konkurrenzfähig. Aber bereiten Sie sich vor, denn die Millennials und Generation Z bringen ihre eigenen Technologiepräferenzen zur Arbeit. Deshalb ist es wichtig ihre Sprache zu sprechen, wenn Sie die Kraft dieser Generationen nutzen wollen.

Wie sich die Technologiepräferenzen der Millennials von denen der Generation Z unterscheiden

Während Millennials soziale Plattformen wie Facebook und Twitter bevorzugen, verwendet die Generation Z lieber Snapchat und Instagram. Die Vorliebe der Generation Z für Plattformen wie Snapchat zeigt, dass sie nicht nur visuellen und interaktiven Inhalt bevorzugen, sondern auch den Appetit dafür vergrößern. Da auf den Smartphones ein hohes Volumen an interaktivem Inhalt erschaffen und geteilt werden kann, verbringt die Generation Z die meiste Zeit auf ihren mobilen Geräten, bis zu 15,4 Stunden pro Woche. Millennials dagegen verbringen die meiste Zeit vor ihren Computern, im Durchschnitt 16,4 Stunden pro Woche. Während die Millennials sich gerne online über ihren Laptop engagieren, verlässt sich die Generation Z unumstößlich auf das Smartphone, um sich auszudrücken.

dmitriy-tyukov-1148123-unsplash

Die Generation Z ermächtigt sich selbst durch mobil erstellte Inhalte, indem sie auf ihren Mobilgeräten Mikrofon und Kamera nutzen, um sich selbst aufzunehmen, zu bearbeiten und auf ihren Netzwerken zu teilen. Wenn eine ganze Generation ihren eigenen Inhalt kreiert, wird jedes Individuum zu einem Produktionszentrum. Eine Person, die sich über ihr Smartphone ausdrückt, hat nun (durch Nachbearbeitungen) die volle Kontrolle über das Gesamtbild, das sie an die Außenwelt sendet.

Wie beeinflussen die Technologiepräferenzen der Millennials und Generation Z die Mitarbeitermotivation?

Diese große Veränderung in der Art, in der sich Mitarbeiter engagieren, bringt Schwierigkeiten, aber auch neue Möglichkeiten mit sich. Während die Aufmerksamkeitsspanne des durchschnittlichen Millennials 12 Sekunden beträgt, sind das bei der Generation Z lediglich 8 Sekunden. Aber es hat auch sein Gutes: wenn Sie das Interesse der Millennials und Generation Z bei der Arbeit wecken können, werden sie mehr geben als vorherige Generationen. Um sie in dieser kurzen Aufmerksamkeitsspanne einzufangen, ist es wichtig ihre Sprache zu sprechen.

Wenn Mobilgeräte am Arbeitsplatz der Frontline Mitarbeiter als Kommunikationsmittel genehmigt und verwendet werden, schaffen Sie sofort die idealen Bedingungen, um diese Generationen einzubinden. Dies ist eine großartige Gelegenheit, um durch ein Gerät, das bereits fast alle besitzen, ein äußerst positives Mitarbeitererlebnis zu schaffen.

Wird es versäumt diese Generationen (besonders die Generation Z) auf ihren Mobilgeräten einzubinden, kann dies verheerende Konsequenzen haben. Wenn die Generation Z mit überholter Technologie konfrontiert wird oder es keine Plattform gibt, auf der sie sich auszudrücken können, erhöht dies das Risiko eines sehr schlechten Mitarbeitererlebnisses und wird Ihre Beziehung mit dieser entscheidenden Generation negativ beeinflussen.

Was Millennials und die Generation Z am Arbeitsplatz erwarten

Als eine Generation, die in unsicheren Zeiten aufgewachsen ist, erwartet die Generation Z von der Führungsebene Authentizität und Transparenz. Da die Generation Z auf technologische Motivation anspricht, sind sie bestens auf eine transparente Arbeitsumgebung, die von der Technologie unterstützt wird, vorbereitet. Die wirtschaftliche Instabilität in den frühen Jahren hat die Generation Z zu Pragmatikern geformt, die Stabilität und lineare Aufstiegsmöglichkeiten suchen. Millennials finden größtenteils ihren eigenen Weg und sind idealistischer. Für Millennials ist die fehlende persönliche Verwirklichung am Arbeitsplatz ein Dealbreaker. Es ist daher für Sie als Arbeitgeber ausschlaggebend, dieses Streben nach Erfüllung in der Form von Zugang zu Wissen und einer Anpassung an die Unternehmenswerte zu befriedigen.

Es ist für den Arbeitsplatz der Zukunft bedeutend, die Millennials und die Generation Z zu motivieren

Die Generation Z ist eine Gruppe von Multitaskern, sie sind daran interessiert für einen Arbeitgeber mehrere Funktionen zu erfüllen. Dieser Ansatz des Alleskönners kommt zum Teil davon, schon jung eine wirtschaftliche Unsicherheit erlebt zu haben, was den Glauben gestärkt hat, dass ein weitreichendes Feld des Wissens in einer sich schnell wandelnden Arbeitswelt vorteilhaft ist. Diese Can-do Einstellung ist für jedes Unternehmen eine große Bereicherung, das bereit ist die Zukunft unserer wirtschaftlich wandelbaren Arbeitswelt anzunehmen. Industrieriesen in der Energie, Infrastruktur, im Transport und der Kommunikation (unter anderen) haben keinen garantierten Platz in der Dritten Industriellen Revolution, wenn sie keine maßgeblichen Veränderungen an den Geschäftsmodellen und im Personalmanagement vornehmen. Allein aus diesem Grund wollen Sie die fleißige und pragmatische Generation Z während dem sich nähernden wirtschaftlichen Wandel auf Ihrer Seite haben.

andreas-gucklhorn-285561-unsplash

Während die Generation Z die Robustheit zeigt uns sicher durch einen wirtschaftlichen Wandel zu führen, tragen Millennials auf eine andere Weise zu der Dritten Industriellen Revolution bei. Sie nutzen ihren Idealismus, um kreative Lösungen für eine alternative Wirtschaft voranzutreiben. Millennials sind die treibende Kraft hinter der neuen Ökonomie des Teilens, die ein Ausdruck ihres Bestrebens ist, die Gemeinschaft zu bereichern und einen sinnvollen Beitrag zu leisten.
Weil Millennials in der Arbeit einen persönlichen Sinn suchen, ist das Angebot von Trainings und Mentor-Gelegenheiten ein großer Anreiz für sie beim Job zu bleiben. Wenn Sie die Generation Z, die bereit ist sich über die Technologie einzubinden und die Millennials, die auf Sinnsuche sind, unterstützen wollen, gibt es keine bessere Lösung als eine ausgereifte Technologie mit Weiterbildungsmöglichkeiten  anzubieten. So können diese beiden Gruppen ihre Fähigkeiten ausbauen und mit dem Unternehmen eine persönliche Verbindung herstellen. Dies erreichen Sie am besten mit einer internen Kommunikationsplattform.

Die Konsequenzen, wenn Sie versäumen die Millennials und Generation Z zu motivieren

Sie müssen der die Generation Z und den Millennials arbeitsplatztaugliche soziale Kommunikationsalternativen bieten oder sie werden auf das zurückfallen, was sie kennen: ihre persönlichen sozialen Plattformen. Diese sozialen Plattformen, wie Facebook, Instagram, Snapchat und WhatsApp, stellen ein Sicherheitsrisiko dar und gefährden die Daten Ihres Unternehmens. Um die Falle ungenehmigter Plattformen zu vermeiden, ist eine interne Kommunikationsplattform, die eine soziale Plattform imitiert, die wirksamste Methode, um aktuelle und zukünftige Mitarbeiter zu einzubinden.

Als ein zukunftsorientierter Arbeitgeber, ist ihr größter Vorteil in der Einbindung und Motivation der Generation Z und Millennials, sie von Anfang an ins Boot zu holen. Indem Sie bei der Ankunft neuer Mitarbeiter eine soziale und sichere interne Kommunikationsplattform etabliert haben, können diese erfolgreich mit dem Unternehmen kommunizieren und sich auf dem höchstmöglichen Level integrieren, engagieren und zum Unternehmen beitragen. Mit etwas Vorbereitung werden Sie mit den zwei neuesten Generationen am Arbeitsplatz erfolgreich eine Beziehung aufbauen.

New call-to-action
Campbell Owens

Geschrieben von Campbell Owens

Challenging conventional corporate practices, Campbell explores what it means to truly invest in people at work. When she's not writing, you can find her in a studio of the art, yoga, or apartment variety.